Über Stephan Brockhoff
Frage: Wie ist Ihr Weg bis zum heutigen Berater verlaufen?
Am 9.7.1965 (mein Geburtstag) wusste ich noch nicht, dass ich einmal Steuerberater und Coach sein werde. Ich hatte genug als Mensch zu tun. Nachdem ich in meiner Karriere die grundlegenden Schulen absolviert hatte, standen zwei Alternativen zur Verfügung. Die Wirtschaft oder die Psychologie. Es wurde die Höhere Handelsschule, da ich im psychologischen Studium auf Statistiken keine Lust hatte. Nach der bestanden Prüfung fiel mein Augenmerk auf die Steuern (man mag es nicht glauben). Nach der bestandenen Prüfung hatte ich noch nicht genug. Jetzt nahm ich den Steuerfachassistenten aufs Korn (heute Steuerfachwirt). Nach dieser bestandenen Prüfung...ja, da fragte ich mich, was kann jetzt noch kommen! Ganz klar der Steuerberater. Die Bestellung zum Steuerberater erhielt ich am 24.2.2000 vom Finanzminster von Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.
Mit dieser Qualifizierung und der Idee der Zusammenführung von Steuerberatung und der betriebswirtschaflichen Beratung (eben die ganzheitliche Beratung) suchte ich einen neuen Platz, an dem ich grundlegend eine ganz andere Beratung aufbauen konnte. Diesen fand ich in Metelen.
Nachdem zu erkennen war, dass eine Kombination von Steuerberatung und betriebswirtschaftlicher Beratung (insbesondere die Strategieberatung) für den Mandanten einen erkennbaren Nutzen brachte (und mir die Beratung immer mehr Spaß bereitete) überlegte ich mir, ob dieses noch abzurunden sei. Ich suchte...und suchte...und fand die Tätigkeit als Coach. In diesem Bereich ließ ich mich an der Nordwestdeutschen Akademie in Osnabrück unter der Leitung von Ch. Rauen und A. Steinhübel (Insidern sind diese Herren bekannt) ausbilden.
Und da bin ich. Fertig...zumindest mit den bisherigen Ausbildungen.
Meine Tätigkeit ergänzt durch die Zusammenarbeit mit Kollegen in den verschiedenen Bereichen, lässt vieles möglich machen.
Frage: Sind Sie von dem was Sie tun überzeugt?
Da gibt es keinen geringen Zweifel. Die Rahmenbedingungen der Wirtschaft ändern sich und auch im Alltag ist vieles in Bewegung. Im Geschäft zu stehen und auf Kunden zu warten, wird nicht mehr funktionieren. Das weiß jeder. Die gewohnten Weg zu gehen, auf denen schon tausende von Unternehmern Ihre Ernte eingefahren haben, bringt heute keinen Erfolg mehr. Hier ist ein Begleiter gefragt, der aus einer anderen Sicht den Unternehmer in der Veränderung begleitet und gleichzeitig steuerliche Optimierung bringt.
Und da gibt es dann den Steuerberater und Coach, der den Inhaber und das Unternehmen (meist noch mehr als der Ehepartner) kennt. Der unabhängig beraten kann und zur Verschwiegenheit verpflichtet ist. Einer der das ganze Bild sieht...kein Stückwerk...ein wirklich enger Begleiter, der vielleicht auch schon mehr als nur ein Berater ist. Hier ganz deutlich...ein Allheilmittel ist der Berater natürlich auch nicht und ohne den Mandanten geht gar nichts. Aber die Begleitung erhöht mit Sicherheit die Wahl der Möglichkeiten.